Mit smarter Anpassung mehr Strom gewinnen: SINN Power präsentiert Optimierungs-Tool für Wellenkraftwerke auf SCACR-Konferenz in Florenz

Länge, Höhe, Frequenz – Wellen sind überall auf der Welt anders. Um die größtmögliche Menge Strom aus ihnen zu gewinnen, müssen auch Wellenkraftwerke individuell auf den Standort angepasst werden. Berechnungsingenieur Thomas Knapp stellte jetzt in Florenz ein Tool vor, das genau dies leistet.

Vor einem Fachpublikum von 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Meeres- und Küsteningenieurswesen, Physik oder Ozeanographie präsentierte Knapp beim 7. International Short Course and Conference on Applied Coastal Research (SCACR 2015) an der Universität Florenz das von SINN Power eigens konzipierte Tool zur Mehrkörpersimulation von schwimmenden Wellenkraftwerken.

Thomas Knapp präsentiert das SINN Power Optimierungs-Tool vor Fachpublikum
Thomas Knapp präsentiert das SINN Power Optimierungs-Tool vor Fachpublikum

Mit dem Simulations-Tool kann Knapp die von schwimmenden Wellenkraftwerken erzeugte Menge an Strom für verschiedene Wellenklimata wie etwa das der Nordsee oder des Pazifiks berechnen. Das war bisher in diesem Detailgrad noch nicht möglich.

Vor allem aber hat das Tool einen ganz praktischen Nutzen für den Kunden: Modulare Wellenkraftwerke wie das von SINN Power können damit schnell für verschiedene Standorte optimiert werden. Dazu werden etwa die Anzahl und die Abstände zwischen den Modulen verändert. Weil die Energie in den Wellen so besser genutzt werden kann, steigt der Stromertrag und damit auch die Wirtschaftlichkeit des Wellenkraftwerks.

Simulation eines SINN Power Wellenkraftwerks aus 5 x 5 Modulen
Simulation eines SINN Power Wellenkraftwerks aus 5 x 5 Modulen

Das Poster „Multibody Simulation of a Floating Wave Energy Converter“, das Thomas Knapp für Dr.-Ing. Martin Bednarz, Philipp Sinn und Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich vom CUTEC Institut auf der Konferenz präsentierte, steht unter sinnpower.com/downloads/scacr-poster-2015 zum Download bereit.