Wellenenergie aus Bayern: SINN Power macht in Startup-Wettbewerben auf sich aufmerksam

Nur 3 Minuten hatte Philipp Sinn, um die Jury des Münchener Businessplan Wettbewerbs von dem Potenzial seiner Idee zu überzeugen. Das reichte: Als eines von 10 Startups gewann SINN Power die in Phase 1 mit 500 Euro dotierte Auszeichnung für sein „vielversprechendes Geschäftskonzept“.

Gründer und Geschäftsführer Philipp Sinn mit der Urkunde des Münchener Businessplan Wettbewerbs (Quelle: BayStartUP).
Gründer und Geschäftsführer Philipp Sinn mit der Urkunde des Münchener Businessplan Wettbewerbs (Quelle: BayStartUP).

Während SINN Power beim Münchener Businessplan Wettbewerb mit Marktpotenzial und Strategie punktete, beeindruckten das Publikum beim Energy Start-up Forum in Berlin und dem Green Innovation and Investment Forum (GIIF) in Stuttgart vor allem die bisherigen Unternehmenserfolge. Zu den Wettbewerben waren Energie- und Cleantech-Startups aus Deutschland und Europa nominiert worden, um ihr Unternehmen vor Kapitalgebern vorzustellen.

Marketingleiterin Rike Brand auf dem Green Innovation and Investment Forum (Quelle: bwcon).
Marketingleiterin Rike Brand auf dem Green Innovation and Investment Forum (Quelle: bwcon).

Bei allen drei Veranstaltungen stieß die ungewöhnliche Idee von Wellenkraft aus Bayern bei den Zuhörern erst einmal auf Skepsis. Marketingleiterin Rike Brand erklärt dies mit den Erfahrungen früherer, gescheiterter Entwickler und erläutert: „Wir entwickeln mit modernster Simulationssoftware ein smartes ‚Wellenkraftwerk 2.0‘. Das Konzept ist ein völlig neues: So können wir nicht nur günstiger Strom erzeugen, sondern kommen auch viel schneller ans Ziel.“

Auch für die kommenden Monate plant das Gründerteam, an Wettbewerben teilzunehmen und dort bei Kapitalgebern für SINN Power zu werben. Hintergrund ist die für Mitte 2016 geplante Finanzierungsrunde: Durch sie sollen eine Pilotanlage des Wellenkraftwerks Ende 2016 und der Markteintritt 2017 finanziert werden.