SINN Power beginnt Langzeittests von Wellenkraftwerks-Modul in Heraklion

In alter Seefahrertradition eröffnete SINN Power die Wellenenergiesaison am Hafen von Heraklion mit einer zerschlagenen Flasche Champagner. Seit heute laufen hier Dauertests des Wellenkraftwerks-Moduls, in denen der erzeugte Strom und die Langzeit-Funktionalität der Komponenten gemessen werden.

Zu der Einweihungszeremonie in familiärer Atmosphäre am Ende der Hafenmauer in Heraklion waren die wichtigsten Unterstützer und Partner von SINN Power geladen. Auf deutscher Seite gehörten dazu neben den deutschen Investoren und Förderern beim Bundeswirtschaftsministerium insbesondere die Deutsch-Griechische Versammlung (DGV) und die Deutsche Botschaft in Athen. 

Ehrengäste auf griechischer Seite waren der aktuelle und der ehemalige Hafenmeister, Apollon Filippis und Ioannis Bras, die das in Griechenland einzigartige Projekt maßgeblich unterstützt hatten. In seiner Ansprache lobte Filippis das Projekt, das sich nahtlos in die Energiestrategie der Insel füge: „Kreta ist so reich an erneuerbaren Ressourcen. Ich freue mich sehr, dass wir am Hafen von Heraklion nun auch die Wellen als unendliche Energiequelle nutzen können.“ Er fügte in einer Presseerklärung hinzu, dass die Hafenbehörde unter seiner Leitung alles tun werde, um den Ausbau erneuerbarer Energien auf Kreta zu fördern.

Auch für den Tourismus und die Forschung erwarten sich die Kreter viel von dem Wellenenergie-Projekt. Daher sicherten Gian Andrea Garancini, Vizebürgermeister für Tourismus von Heraklion, und Nikolaos Kampanis, Leiter des Laboratory of Coastal Research & Applications (LCRA), SINN Power ihre Unterstützung beim Ausbau der Wellenenergie-Projekte auf Kreta zu. 

SINN Power plant aktuell, Ende des Jahres ein schwimmendes Wellenkraftwerk für weitere Tests aufzubauen. Außerdem haben SINN Power und die Hafenbehörde einen EU-Antrag über den Aufbau mehrerer Module am Hafen gestellt. Geschäftsführer Philipp Sinn zeigt sich voller Tatendrang: „Seit letztem Jahr haben wir so viel Entgegenkommen und Enthusiasmus auf Kreta erfahren, dass wir es kaum erwarten können, weitere Projekte mit unseren griechischen Partnern anzustoßen.“